St. Jakob im Rosental, Samstag, 12:00 Uhr.
Das Reglement, kurz: Alle 30 Minuten eine neue Runde. 4,2 Kilometer. Wer das Ziel nicht rechtzeitig erreicht, scheidet aus. Kein fixes Zielkilometer. Kein Endpunkt auf der Karte. Nur die Frage, wann man aufhört.
Last One Standing.
Reinke in die erste Runde. Sabine an der Station. Crew-Chefin. Ein Betreuerband.
Rolze kündigt an, am Nachmittag kurz vorbeizuschauen. Tatsächlich erschienen. Mit Crushed Ice.
Sabine: „Danke @Rolze fürs Crushed ice.“
Rolze: „Jawolli.“
Das Feld lichtet sich. 42 Athleten. Dann 25. Dann 18.
Melicher wollte die 200 machen und ist raus.
Irgendwo klingelt eine Glocke.
Sabine fordert zwei Müllsackerl für die Station. Rolze, reflexartig: „fir unterwegs zum Einespeibn?“ Sabine, ohne Pause: „Na, des mocht er direkt am Weg.“
19:55 Uhr. Power Nap. Reinke liegend. Puls: viel zu hoch für Schlaf. Schlaf: nicht geglückt.
Rolze: „D.h. aus? Dann komm ich noch auf ein Bier vorbei, oder?“
Sabine: „Logisch ist er noch im Rennen. Konnte nur nicht schlafen.“
Gue und Hopf kommen am Abend. Stirnlampen dabei. Es ist Nacht.
23:02 Uhr. Hopf: „Wir hom ihn noch zu einer runde genötigt.“ Günter, gleichzeitig: „Podest muass sein.“
23:27 Uhr. Günter: „Noch a Runde donn is da 100 do.“
Sabine: „Perfekt.“
Rolze, Blick aufs restliche Feld: „Der Ogris kennt bis Donnerstag laufen. Der Gratzer wankt.“
Günter: „Reinke Zieleinlauf da 100 is do.“
Finito.
Ausgeläutet.
So heißt das hier: Wer aufhört, klingelt. Keine Niederlage. Kein Drama. Eine Glocke. Fertig.
Reinke klingelt nicht. Die Glocke schreit Reinke.
01:57 Uhr. Sonntag.
Sieger: Gratzer Elias. 113,4 km. 27 Runden. 12:34:22. Der Gratzer, der noch wankte, lief weiter.
Sonntag, 12:09 Uhr. Siegerehrung. Reinke mittendrin.
Sabine: „Danke nochmals für eure Unterstützung gestern. Ohne euch, hätte er die 100 nicht geknackt.“
Da 100 is do.













